Kegelkasse führen: Kassenbuch zum Ausdrucken und für Excel
Stand: 4. November 2026
Die Kegelkasse ist schnell erklärt und schwer sauber zu halten. Am Ende eines Termins liegen Münzen auf dem Tisch, Strafen stehen auf dem Bierdeckel, und irgendwer schuldet noch vom letzten Mal. Mit einem einfachen Kassenbuch bleibt das nachvollziehbar. Hier gibt es die Vorlage zum Ausdrucken und als Tabelle für Excel.
Kassenbuch als Vorlage und Tabelle
Das Blatt hat sechs Spalten: Datum, Name, Wofür, Einnahme, Ausgabe und Kassenstand. Die Tabelle hat dieselben Spalten und öffnet sich direkt in Excel. Beide sind kostenlos und brauchen keine Anmeldung.
- Datum
- Name
- Wofür
- Einnahme
- Ausgabe
- Kassenstand
Kassenbuch
| Datum | Name | Wofür | Einnahme | Ausgabe | Kassenstand |
|---|---|---|---|---|---|
Die Aufgaben des Kassenwarts
Wer die Kasse übernimmt, macht im Kern vier Dinge. Er hält fest, wer wie viel schuldet. Er nimmt das Geld entgegen und quittiert es im Kassenbuch. Er bezahlt, was die Truppe gemeinsam beschlossen hat, vor allem die Bahn. Und er zeigt regelmäßig allen, wie der Stand ist.
Das letzte ist das wichtigste. Eine Kasse wird selten falsch geführt, aber sie wird schnell misstrauisch beäugt, wenn nie jemand hineinsehen darf. Einmal im Quartal eine kurze Ansage genügt, um das Thema vom Tisch zu halten.
Was ins Kassenbuch gehört
Jede Bewegung bekommt eine Zeile. Damit lässt sich auch nach Monaten noch nachvollziehen, woher ein Betrag kam.
- Einnahmen: Mitgliedsbeiträge, bezahlte Strafen, Spenden für den Ausflug.
- Ausgaben: Bahnmiete, Pokal, Getränke für die Feier, Geschenke.
- Datum und Name: wer wann gezahlt oder das Geld bekommen hat.
- Wofür: ein Stichwort reicht, zum Beispiel „Strafen Oktober".
- Kassenstand: nach jeder Zeile der neue Stand. Der muss zum Bargeld in der Dose passen.
Saldo je Spieler
Das Kassenbuch zeigt, was im Topf ist. Wer wie viel schuldet, ist eine zweite Frage. Dafür führt ihr pro Mitglied eine kleine Liste oder eine eigene Seite: Was ist an Strafen und Beiträgen aufgelaufen, was wurde bezahlt, was ist offen. Die Differenz ist der Saldo.
Trennt beides sauber. Eine Strafe, die jemand noch schuldet, ist kein Geld in der Kasse. Erst wenn sie bezahlt ist, wird sie im Kassenbuch zur Einnahme. So stimmt der Kassenstand immer mit dem Bargeld überein.
Einzahlen, Auszahlen, Erlassen
Drei Fälle kommen immer wieder vor, und es hilft, sie vorher zu klären.
- Einzahlen: Wer mehr gibt, als er schuldet, hat Guthaben. Vermerkt das, statt Wechselgeld zu suchen.
- Auszahlen: Hat jemand etwas für die Truppe ausgelegt, kommt das als Ausgabe ins Buch, am besten mit dem Beleg.
- Erlassen: Wird einem Mitglied eine Strafe erlassen, sollte das die Truppe entscheiden und nicht der Kassenwart allein. Tragt den Erlass bei dem Mitglied ein, nicht im Kassenbuch, denn es ist nie Geld geflossen.
Welche Strafen es überhaupt gibt, regelt der Strafenkatalog. Den könnt ihr dort anpassen und drucken.
Zum Jahresende abrechnen
Einmal im Jahr lohnt sich ein Kassensturz. Zählt das Bargeld, vergleicht es mit dem letzten Kassenstand und klärt offene Beträge. Dann legt ihr gemeinsam fest, was mit dem Geld passiert: Ausflug, Feier oder auf die hohe Kante.
Ein kurzer schriftlicher Überblick reicht: Stand am Jahresanfang, Summe der Einnahmen, Summe der Ausgaben, Stand am Jahresende. Wenn zwei aus der Truppe kurz drüberschauen, ist auch der Kassenwart auf der sicheren Seite. Bei einem Vereinsjubiläum lässt sich aus dem Überblick gleich die Rückschau bauen.
Spardose oder Konto
Die klassische Spardose reicht für kleine Beträge und hat Charme. Sie ist immer dabei, und die Münzen klappern so schön. Sobald regelmäßig größere Summen zusammenkommen, wird Bargeld unpraktisch: Es liegt bei jemandem zu Hause, und bei Verlust ist es weg.
Ein eigenes Konto oder ein gemeinsamer Bezahl-Topf macht es übersichtlicher. Was bei euch steuerlich oder vereinsrechtlich zu beachten ist, klärt bitte selbst, auf dieser Seite gibt es dazu keine Auskunft. Für eine lockere Truppe genügt meist eine Absprache, wer das Geld verwaltet, wie sie im Muster für die Truppen-Vereinbarung steht.
Wann sich die App lohnt
Papier und Excel haben einen Nachteil: Jemand muss jede Pumpe erst aufschreiben und dann übertragen. Sobald ihr die Spiele ohnehin digital mitschreibt, entfällt das. In der Kegelkasse per App bucht KegelKönig Pumpen und Alle Neune selbst beim richtigen Spieler, und jeder sieht seinen Saldo. Bleibt ihr beim Papier, ist das völlig in Ordnung. Viele Clubs fahren seit Jahrzehnten gut damit.
Häufige Fragen zur Kegelkasse
Wer sollte die Kasse führen?
Jemand, der ohnehin zu jedem Termin kommt und gerne Ordnung hält. Wechselt die Aufgabe ruhig alle paar Jahre, dann wird daraus keine Dauerbelastung.
Wie oft sollte abgerechnet werden?
Bezahlen an jedem Termin ist am einfachsten, weil sich nichts aufstaut. Der große Kassensturz reicht einmal im Jahr.
Was gehört nicht ins Kassenbuch?
Offene Schulden. Ins Kassenbuch gehört nur Geld, das wirklich geflossen ist. Offene Strafen stehen im Saldo beim Mitglied.
Ist die Excel-Tabelle mit Formeln?
Nein, sie enthält nur die Spalten. So funktioniert sie in jedem Programm, und ihr entscheidet selbst, ob ihr den Kassenstand rechnen lassen oder von Hand eintragen wollt.
Kann ich das Kassenbuch als PDF speichern?
Ja. Wählt im Druckdialog des Browsers „Als PDF speichern". Das leere Blatt liegt dann als Datei vor.
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