Kegeln-App: was sie können muss, damit sie am Abend wirklich hilft
Die meisten Truppen brauchen keine App, sondern eine Lösung für zwei konkrete Ärgernisse: Einer ist den ganzen Abend mit Mitschreiben beschäftigt, und nach ein paar Wochen weiß niemand mehr, wie die letzten Abende ausgegangen sind.
Wenn eine App diese zwei Dinge löst und dabei nicht selbst zum Aufwand wird, hat sie sich gelohnt. Wenn nicht, ist der Bierdeckel ehrlicher. Diese Seite beschreibt, woran man das vorher erkennt.

Der Spielstand muss dort landen, wo alle hinsehen
Das ist der Punkt, an dem sich entscheidet, ob eine App am Kegelabend etwas bringt. Wenn der Spielstand nur auf dem Handy des Schreibers steht, hat sich nichts geändert: Alle anderen fragen weiter nach dem Zwischenstand, und der Schreiber ist weiter aus dem Abend raus.
Nützlich wird es erst, wenn der Stand auf dem Fernseher oder Beamer an der Bahn läuft, während einer die Würfe eintippt. Achtet darauf, wie dieser Bildschirm die Anzeige bekommt. Wenn dafür ein zweites Konto, eine Installation oder ein Kabel nötig ist, wird es in der Praxis nicht gemacht.
Eintippen muss schneller gehen als Aufschreiben
Ein Wurf ist in zwei Sekunden vorbei. Wenn das Eintippen fünf Sekunden dauert, weil man sich durch Menüs klickt, hängt die Bahn.
Prüft das an einem einzigen Handgriff: Wie viele Berührungen braucht ein normaler Wurf? Es sollte genau eine sein. Und die zweite Frage, die im Alltag noch wichtiger ist: Was passiert bei einem Vertipper? Eine App, die Korrekturen nicht sauber kann, erzeugt genau die Diskussionen, die sie abschaffen sollte. Der richtige Weg ist, den falschen Wurf zu ändern und den Rest des Spiels neu ausrechnen zu lassen, statt am Ergebnis herumzuschrauben.
Die Daten müssen euch gehören und bleiben
Eine Truppe spielt über Jahre. Der Wert entsteht nicht am ersten Abend, sondern wenn nach zwei Jahren sichtbar ist, wer sich verbessert hat und wer bei welchem Spiel stark ist.
Daraus folgen zwei Fragen, die man vorher stellen sollte. Kommt ihr an eure Daten wieder heran, wenn ihr wechseln wollt? Und könnt ihr das, was ihr bisher in einer Tabelle gepflegt habt, überhaupt mitnehmen? Wer schon jahrelang Excel-Listen führt, will die nicht verlieren, nur weil ein Programm sie nicht einlesen kann.
Kein Zwang, dass alle etwas installieren
In jeder Truppe gibt es jemanden mit einem alten Handy, wenig Speicher oder schlicht keiner Lust auf noch eine App. Wenn alle zwölf Leute etwas installieren müssen, bevor überhaupt gespielt werden kann, scheitert die Einführung an genau dieser einen Person.
Eine Lösung, die im Browser läuft, umgeht das. Wer sie oft nutzt, kann sie sich trotzdem auf den Startbildschirm legen und hat dann dasselbe Symbol wie bei einer installierten App.
Wie KegelKönig das löst
KegelKönig ist aus genau diesen Anforderungen entstanden, weil wir selbst jeden Donnerstag kegeln und die Zettelwirtschaft loswerden wollten.
Der Spielstand läuft über einen Link auf jedem Fernseher oder Beamer, ohne Installation und ohne zweites Konto. Ein Wurf ist eine Berührung, und eine Korrektur ändert den Wurf selbst, woraufhin das Spiel sauber neu durchgerechnet wird. Die App läuft im Browser, lässt sich aber auf den Startbildschirm legen. Bestehende Ergebnisse aus einer Tabelle könnt ihr einlesen, und ihr kommt jederzeit wieder an eure Daten heran.
Dazu kommt das, was über den einzelnen Abend hinausgeht: Statistiken je Spieler und Truppe, ein Rekordbuch für die Bestmarken, eine Klubkasse, die Strafen mitzählt, und ein Terminkalender mit Erinnerung. Welche Spiele es gibt, steht in der Übersicht aller Kegelspiele.
Häufige Fragen zur Kegeln-App
Müssen alle in der Truppe die App installieren?
Nein. KegelKönig läuft im Browser. Wer möchte, legt sich die Seite auf den Startbildschirm und hat dann ein Symbol wie bei einer normalen App. Zum Zuschauen auf dem Beamer ist gar nichts nötig.
Wie kommt der Spielstand auf den Beamer?
Über einen Link, den ihr auf dem Bildschirm an der Bahn öffnet. Der Bildschirm zeigt dann den laufenden Stand mitsamt Liveticker, während einer aus der Runde die Würfe eintippt.
Was passiert, wenn sich jemand vertippt?
Der falsche Wurf wird korrigiert, und das Spiel wird von diesem Punkt an neu durchgerechnet. Dadurch bleibt das Ergebnis immer schlüssig, statt dass am Endstand nachträglich herumgebogen wird.
Können wir unsere alten Ergebnisse aus Excel übernehmen?
Ja, bestehende Tabellen lassen sich einlesen, sodass eure Historie nicht bei null anfängt. Umgekehrt kommt ihr auch wieder an eure Daten heran.
Funktioniert das auch, wenn das Netz an der Bahn schlecht ist?
Die App ist darauf ausgelegt, an Kegelbahnen zu laufen, wo der Empfang oft schwach ist. Für die Anzeige auf dem großen Bildschirm braucht ihr allerdings eine Verbindung.
Für wie viele Spieler ist das gedacht?
Für eine normale Truppe. Je nach Spiel sind bis zu 16 oder 20 Personen möglich, was auch für größere Runden und Feiern reicht.